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18.12.09 21:41 Alter: 83 days

Nachrichtenmeldungen aus Mallorca

Kategorie: NEWS

 

Jugendliche Straftäter müssen in Inca auf Mallorca bald Arbeiten für das Gemeinwohl übernehmen. Zudem Informationen über den ersten Schnee in diesem Jahr auf Mallorca und der aktuellen Wirtschaftslage der Baleareninseln.

In Zukunft sollen in Inca auf der Ferieninsel Mallorca straffällig gewordene Jugendliche Arbeiten zum Wohle des Gemeinwohls verrichten müssen. Die Jugendlichen Straftäter sollen unter anderem helfen Graffitis von den Wänden zu entfernen oder entfernen oder das Strassenbild sauber zu halten. Der Bürgermeister, Pere Rotger erklärte gemäss einer Meldung des Inselradios, man wolle damit Verhindern, dass Jugendliche zu Wiederholungstäter werden. Der Radiosender berichtet, dass die Entscheidung ob eine Geldstrafe bezahlt werden oder der Schaden durch Sozialarbeit wieder gut gemacht werden soll,  in Zukunft den Eltern der Jugendlichen sowie bei den Geschädigten liege. Die Idee stösst bei vielen Bürgern auf Wohlwollen. Viele halten es für sinnvoller die Jugendlichen Straftäter mit Arbeitsstunden auf das zukünftige Leben vorzubereiten als sie mit einer Geldbusse noch weiter in eine allfällige Notsituation zu drängen.

Arbeitslosenzahlen werden nicht mehr weiter steigen

Positives zu berichten hat der Arbeitgeberverband der Balearen. Dieser geht davon aus, dass die Arbeitslosenzahlen in diesem Winter ihren Höhepunkt erreichen. Im kommenden Jahr soll dann die Anzahl der Arbeitslosen auf den balearischen Insel wieder zurück gehen. Josep Oliver, der Präsident des balearischen Arbeitgeberverbandes geht davon aus, dass im nächsten Jahr wieder Stellen geschaffen werden. Laut "Inselradio.de" beruft sich Oliver dabei auf eine Umfrage, welche der Arbeitgeberverband unter seinen Mitgliedern durchgeführt hat. Mit dazu beitragen die hohe Arbeitslosenquote in Spanien weiter zu verringern soll eine neue Internetseite, welche Arbeitssuchende in ganz Spanien vermitteln möchte. Auch die Balearen beteiligen sich am Projekt. Die Balearenregierung teilt mit, dass die Daten des regionalen Arbeitsamtes in Zukunft an eine zentrale Stelle in Madrid übermittelt werden soll. Die neu geschaffene Internetseite "redtrabaja.es" soll dazu beitragen die beängstigend hohe Arbeitslosenquote in Spanien wieder zu senken.

In Palma de Mallorca wird gebaut

Die wichtige Verkehrsachse "Via de Cintura" in Palma de Mallorca wird in Zukunft dreispurig. Am Mittwoch wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Laut dem Radiosender "Inselradio" soll das Projekt insgesamt 16 Millionen Euro kosten und gut 18 Monate dauern. Die Via de Cintura gehört zu den am meist befahrenen Strassen von Mallorca. Begonnen haben die Arbeiten im Abschnitt zwischen der Carretera de Valldemossa und dem Tunnel von Genova. Laut dem Radiosender befahren alleine diesen Strassenabschnitt über 120'000 Autos pro Tag. Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen sollen die Arbeiten hauptsächlich am Nachmittag durchgeführt werden.

Es wird Kalt auf Mallorca

Die Bevölkerung von Mallorca muss sich auf einen neuen Kälteeinbruch einstellen. Heute Freitag soll eine neue Kaltluftfront die Balearen erreichen und zu deutlich tieferen Temperaturen führen. Ausserdem soll es laut dem belearischen Wetteramt zu Niederschlägen kommen. An einigen Orten auf Mallorca wird es zudem wieder schneien. Mit dem Einzug der kalten Luft soll die Schneefallgrenze auf 400 Meter sinken.

Erdbeben in Spanien

Ein starkes Erdbeben hat am Donnerstag Spanien erschüttert. Betroffen waren die Regionen im Süden des spanischen Festland. Das Zentrum des Beben, welches eine Stärke von 6.3 erreichte soll sich 100 Kilometer südwestlich der portugiesischen Südküste befunden haben. Die Auswirkungen waren vorallem in der Provinz Andalusien zu spüren berichtet das Inselradio.de.

Zahlreiche Unfälle auf Mallorca

Auf der Ferieninsel Mallorca kam es in den letzten Tagen aufgrund des schlechten  Wetters zu zahlreichen Autounfällen. In einem Tunnel von Soller soll ein Geländewagen von der Fahrbahn abgekommen und auf einen Transporter geprallt sein. Beide Fahrzeuglenker wurden dabei verletzt. Die Einsatzkräfte auf Mallorca hatten aber auch sonst alle Hände voll zu tun. Seit dem Samstag vergangener Woche wurden die Einsatzkräfte auf den Balearen insgesamt 37 mal gerufen berichtet das "Inselradio.de". Auf der ganzen Insel kam es teilweise zu heftigen Niederschlägen. Ausserdem viel an einigen Stellen gar etwas Schnee. Immerhin 15 Zentimeter Schnee fiel im Tramuntana-Gebirge. Die Temperaturen auf Mallorca sind infolge des Kälteeinbruchs auch deutlich gefallen. So war  es auf Mallorca in den meisten Orten gerade noch 9-10 Grad warm.

Viele Fahrzeuge auf Mallorca

Nirgendswo in Spanien ist die Quote an Fahrzeugen so hoch wie auf den Balearen. Auf 1000 Bewohner kommen etwa 600 Autos. Der spanische Durchschnitt liegt gemäss "Inselradio.de" bei etwa 490 Fahrzeugen. Der Grund dafür ist in den vielen Mietfahrzeugen zu suchen, welche sich auf den Balearen befinden. Die vielen regionalen und internationalen Autovermietagenturen führen zu dieser hohen Quote. Doch auch die 490 Fahrzeuge pro 1000 Einwohner in ganz Spanien lassen sich sehen. Mit dieser Quote liegt Spanien auf einem der vorderen Plätzen.

Elektronische Bahn auf Mallorca

Die Eisenbahn zwischen Palma de Mallorca und Inca soll in Zukunft mit elektronischen Zügen betrieben werden. Dies plant die Bahngesellschaft SFM. Die Kosten für die Umstellung sollen sich auf 13.1 Millionen Euro belaufen. Mit der Umstellung auf elektronische Züge soll es möglich sein für die Fahrstrecke zwischen Palma de Mallorca und Inca 8 Minuten Fahrzeit einzusparen. Bald soll das Projekt ausgeschrieben werden. Läuft alles wie geplant so könnten die Arbeiten im Frühling 2011 abgeschlossen sein.

Bibliotheken auf den Balearen nur sehr schwach genützt

Die Bibliotheken auf den balearischen Inseln werden nur sehr selten genützt. Die meisten Bewohner besuchen sie hingegen nie. Im Mittel kommen die Balearen auf 2.5 Bibliotheksbesuche pro Jahr und Einwohner. Dies ist deutlich tiefer als der spanische Durchschnitt. In ganz Spanien liegen die Bibliotheksbesuche bei 4.5 pro Einwohner und Jahr, wie das nationale Statistikinstitut in einer Studie herausgefunden hat.






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