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22.10.2010 23:50 Alter: 2 yrs

Gute Chancen für Real Mallorca

Kategorie: NEWS

Sportlich läuft es für Real Mallorca seit einiger Zeit rund. Doch finanziell sieht es für den Inselklub düster aus. Doch es besteht Hoffnung zur Besserung. Angeblich soll Real Mallorca gute Überlebenschancen haben. In diese Richtung äusserte sich der zuständige Insolvenzverwalter.

Gute Nachrichten für die Fussballfans auf der Insel Mallorca. Die Hoffnung, dass Real Mallorca auch nächstes Jahr in der höchsten spanische Liga spielen kann ist berechtigt. Sportlich sieht es zur Zeit absolut danach aus, und auch abseits des grünen Rasens sieht es für Real Mallorca deutlich besser aus als auch schon. Die Fussballfans dürften die Meldung des Inselradios.com mit Freude aufgenommen haben. Der Radiosender berichtete mit Berufung auf den zuständigen Insolvenzverwalter, dass die Chancen für ein Überlegen des Inselklubs Real Mallorca durchaus gut stehen. Die Schulden des Fussballvereins wurden von ihm auf 57 Millionen Euro festgelegt. Die Vermögenswerte des Vereins liegen deutlich höher, bei 146 Millionen  Euro. Trotzdem soll der Klub sparen. Insbesondere bei der Bezahlung der Fussballprofis. Ausserdem sei der Klassenerhalt für Real Mallorca Pflicht und es soll eine Erhöhung des Eigenkapitals stattfinden. Real Mallorca musste im diesem Sommer Insolvenz anmelden, da sie kurzfristige Verbindlichkeiten nicht mehr nachkommen konnten.

Flughäfen auf den Balearen erweitert

Die Flughäfen auf den Balearischen Inseln wurden in den letzten Jahren stark erweitert. In den letzten zwei Jahren wurde in die Flughäfen insgesamt etwa 200 Millionen Euro investiert. Am Flughafen in Palma de Mallorca wurde seit 2008, gemäss der spanischen Regierung gut 111 Millionen Euro investiert. In Menorva belief sich die Investitionssumme auf 60, auf Ibizia auf gut 30 Millionen Euro. Von den Ausbauarbeiten profitieren vorallem auch die Fluggäste der deutschen Billiglinie Air Berlin. Ein grosser Teil der Gelder floss nämlich in das neue Flughafen-Terminal-C auf Mallorca, wo auch die deutsche Airline Air Berlin ihren Spanien-Hub betreibt. Bald sollen vom neuen Terminal aus auch Interkontinental-Flüge angeboten werden berichtet das Inselradio.com.

Verschönerung der Playa de Palma

Bis 2020 soll die Strandpromenade in Palma de Mallorca erneuert und verschönert werden. Diesen Plan möchte sich die Inselregierung gut vier Milliarden Euro kosten lassen. Den Verschönerungsmassnahmen am beliebtesten Strandabschnitt von Mallorca sollen auch einige Hotels zum Opfer fallen. Das deutschsprachige Inselradio berichtet, dass insgesamt 12 Hotels abgerissen werden könnten. Darunter sollen sich die Hotels Lido, das Hotel Amazonas sowie das Hotel Manaus befinden. Die alten Hotels sollen neuen Wohnungen oder Parkanlagen weichen. Noch sind die Pläne nicht definitiv. Die unpopuläre Entscheidung über die Enteignung der Hotelbesitzer soll bis nach den Wahlen im nächsten Jahr verschoben werden. Die Wahlen finden im kommenden Mai statt.

Elektrozug für Mallorca

Bald sollen auf Mallorca die ersten Elektrozüge rollen. Insgesamt sollen in  den nächsten Monaten 13 elektrisch betriebene Züge den Dienst aufnehmen. Die alten Diesellokomotiven sollen durch die moderenen Elektrozüge ersetzt werden. Die Investition in die Elektrozüge ist Teil eines umfangreichen Modernisierungsprojektes beim Schienenverkehr auf Mallorca. Die Kosten für die Elektrozüge sollen sich auf 78.5 Millionen Euro belaufen berichtet das Inselradio.com.

Viele Urlauber auf Mallorca

Trotz Wirtschaftskrise konnte die Tourismusbranche auf Mallorca mit dem Ergebnis der diesjährigen Feriensaison zufrieden sein. Auf den Balearen konnte eine gute Hotelauslastung verzeichnet werden. Insgesamt stieg die Zahl der Hotelübernachtung auf den Inseln um über 900'000. Vorallem die Hochsaison war ein Erfolg. Einen Zuwachs verzeichneten vorallem die Besuchergruppen aus den osteuropäischen Ländern wie Russland oder Polen. Ebenfalls positiv für die Fans von Mallorca dürfte die Meldung sein, dass im Geschäftsjahr 2010 mehr Flugverbindungen zwischen den Balearischen Inseln und Deutschland, England, Frankreich und Italien existieren als zuvor.