Mallorca – eine traumhafte Insel im Mittelmeer

 

Die Baleareninsel Mallorca

Mallorca, die grösste Insel der Balearen, hat viel zu bieten. Nicht umsonst zieht sie Jahr für Jahr Millionen von Touristen an. Der Tourismus auf den Balearen boomt nach wie vor. Alleine aus Deutschland verbringen ca. 4 Millionen Touristen ihre Ferien auf Mallorca. Nicht umsonst wird Mallorca auch häufig als 17. Deutsches Bundesland bezeichnet. Auch bei Schweizern und Österreichern steht Mallorca nach wie vor hoch im Kurs. In letzter Zeit hat die Inselregierung einige Anstrengungen unternommen um das Image als Partydestination loszuwerden. Gerade rund um den Ballermann wurden neue Regeln aufgestellt. Der Beliebtheit als Urlaubsdestination hat dies nicht geschadet. Dies erstaunt wenig, hat die Insel doch sehr viel zu bieten. Ausserdem liegt sie sehr nahe an Zentraleuropa und ist mit dem Flugzeit von nahezu jedem europäischen Flughafen in höchstens zwei Stunden erreichbar.

Viele kennen Mallorca nur als Partyinsel. Dies wird Mallorca aber überhaupt nicht gerecht, die Landschaft ist sehr vielfältig und diverse Sehenswürdigkeiten sind auch vorhanden. Das Klima ist das ganze Jahr hindurch milde. Im Sommer steigen die Temperaturen auch einmal auf 35 Grad an. Hitzetage sind während den Sommermonaten gar nicht mal so selten.

Die Balearen und die Insel Mallorca

Die meisten Urlauber besuchen die balearischen Inseln um hier Badeferien zu machen. Mallorca ist dazu sehr gut geeignet. Die schönsten Strände findet man im Süden und an der Ostküste. Im Norden gibt es ebenfalls lange Sandstrände die gerade bei den Surfer sehr beliebt sind. Die Landschaft im Innern der Insel ist flach und fest in Hand der Landwirtschaft. Hier befindet sich die Getreidekammer von Mallorca. An der Ostküste gibt es im unteren Teile eine Hügelkette die eine Höhe von 500 Meter erreicht, von den Aussichtspunkten hat man eine sehr schöne Aussicht. Im Norden der Insel befindet sich das Cap Formentor, eine steile Felsküste, die oft auf Postkarten abgebildet ist.

Menorca, Ibiza, Formentera und Mallorca gehören zu den Inseln der Balearen. Mallorca ist die grösste Insel und bringt es auf gut 870‘000 Einwohner, darunter auch viele Auswanderer aus Deutschland, England und Skandinavien. Die meisten der ständigen Bewohner der Insel, ca. 405’000, leben in der Hauptstadt Palma de Mallorca. Auch sonst ist Palma der unumstrittene Mittelpunkt der Insel. Sehenswert ist die Stadt wegen ihrer Kathedrale und der schönen Altstadt. Hier lässt es sich gemütlich flanieren und am besten Shoppen auf ganz Mallorca.

Mallorca verfügt über zwei Amtssprachen Katalanisch und Spanisch. Mallorca verfügt insgesamt über 554,7 Kilometer Küstenlänge. Den höchsten Punkt bildet der Puig Major mit 1432 Meter über Meer. Die Jahresdurchschnittstemperatur auf Mallorca beträgt 18.7 Grad.

Mallorca lässt sich in verschiedene Regionen aufteilen. Rund um Palma de Mallorca befinden sich die grössten Ferienorte, so etwa S’Arenal, Cala Major oder Magaluf.

Der Süden von Mallorca, von Santanyi bis zur Inselhauptstadt ist deutlich weniger besiedelt. Auch der Tourismus ist hier deutlich weniger verbreitet. Der Abschnitt von S’Arenal bis La Ràpita ist felsig und perfekt für ausgedehnte Wanderungen geeignet. Hier liegt mit dem Es Trenc Beach auch der wohl schönste Strand von Mallorca.

Die Ostküste liegt am Rande eines gut 500 Meter hohen Gebirges. Es gibt viele kleinere ehemalige Fischerdörfer und viele Buchten. Längere Sandstrände hat es im oberen Abschnitt bei Cala Millor, Sa Coma und Cala Ratjada.

Die Nordostküste von Mallorca ist sehr abwechslungsreich. Es gibt einige schöne Sandstrände wie die Playa de Muro, diverse grössere Ferienorte wie Can Picafort oder Port d’Alcudia und gebirgige Abschnitte, wie jener rund um das Cap Formentor.

Die Westküste ist von einer gebirgigen Landschaft geprägt. Es gibt so gut wie keine Strände. Diese sind einzig in einigen kleineren Buchten zu finden. Die Landschaft ist perfekt für eine schöne Ausfahrt mit dem Mietauto, mit Zwischenhalten an verschiedenen Aussichtspunkten oder für ausgedehnte Wanderungen.

Im Südwesten von Mallorca gibt es ebenfalls einige Ferienorte. Sehr bekannt für seine Luxusvillen und schönen Boote ist der Hafenort Port d’Andratx. Auch hier ist die Landschaft noch sehr felsig, es gibt aber einige Badestrände.

Viel Sonnenschein während dem ganzen Jahr

Mallorca ist bekannt für Sonnenschein und angenehm warme Temperaturen. Durchschnittlich scheint auf Mallorca während 7.9 Stunden am Tag die Sonne. Das Wetter unterscheidet sich je nach Region auf Mallorca deutlich. So regnet es im Norden der Insel deutlich mehr als im Süden. Dies zeigt sich auch bei den Niederschlagswerten. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt im Durchschnitt 1400 Millimeter im nördlichen Teil, und 400 Millimeter im südlichen Teil von Mallorca.

Mildes Klima – während des ganzen Jahres

Die Insel liegt in einem gemässigten subtropischen Klima. Während den Sommermonaten ist überwiegend trocken und warm. Regen gibt es in dieser Zeit kaum und die Temperaturen steigen durchaus auch einmal über die 40-Grad-Marke. Gegen Ende der Sommersaison kommt es immer wieder zu Gewittern. Am meisten regnet es auf Mallorca während des Oktobers. Am heissesten ist es auf Mallorca während den Monaten Juli bis August. Während diesen Monaten beträgt die Temperatur im Durchschnitt 31 Grad. Im Winter wird es auf der Insel nicht wirklich kalt. Es ist allerdings schon deutlich kühler als während den Sommermonaten. Ausserdem verfügen nach wie vor viele Häuser auf Mallorca nicht über Heizungen, so dass man doch das eine oder andere Mal etwas frieren könnte. So warm wie auf den Kanaren ist es auf den balearischen Inseln im Winter nicht. Die Temperaturen betragen zwischen dem Dezember und Februar noch etwa 15-16 Grad.

Bevölkerung auf Mallorca

Auf den Mallorca leben gut 814’000 Menschen. Palma de Mallorca ist mit 383’000 Einwohnern der grösste Ort der Insel. Palma ist allerdings nicht die einzige Stadt der Insel. In der Gemeinde Calvia leben gut 48’000 Einwohner. In Manacor beträgt die Bevölkerung 38’000 in Llucmajor 33’000 und in Marratxi 31’000. Zählt man diese Zahlen zusammen so erreicht man beinahe die Anzahl aller Einwohner, oder anders ausgedrückt in den typischen Touristenorten leben nur sehr wenige Einheimische, diese Orte sind während der Ferienzeit voller Touristen.

Auswandern nach Mallorca ist beliebt

Das milde Klima, die Strände und der Tourismus haben viele Ausländer nach Mallorca gelockt. Im Jahr 2006 lag der Ausländeranteil auf der Insel bei gut 16 Prozent. Die meisten stammen aus Deutschland, gefolgt von Grossbritannien und Italien. Den Mallorquiner, wie die Bevölkerung in Mallorca genannt wird, geht es sehr gut. In Mallorca beträgt das Pro-Kopf-Einkommen 17’000 Euro. Der spanische Durchschnitt ist deutlich tiefer, das Pro-Kopf-Einkommen über das ganze Land gerechnet beträgt gut 13’500 Euro. Das hohe Einkommen in Mallorca hängt mit dem Tourismus zusammen. Schliesslich wird gut 75 Prozent mit Dienstleistungen verdient. Die zweitwichtigste Einnahmequelle auf Mallorca ist die Bauindustrie.

Der Tourismus spielt auf Mallorca eine wichtige Rolle

Für die Wirtschaft von Mallorca ist der Tourismus von entscheidender Bedeutung. Kommen die Touristen und sind sie bereit auf der Insel Geld auszugeben, so geht es der Bevölkerung gut. Bleiben sie allerdings einmal aus, oder kommen in geringerer Zahl als erwartet, führt dies zu einer vermehrten Arbeitslosigkeit und vielen Konkursen. Die Anzahl der Besucher ist in den letzten 50 Jahren geradezu explodiert. Besuchten im Jahr 1960 noch etwa 360’000 Urlauber die Insel waren es zehn Jahre später bereits 2 Millionen Menschen.. Doch wie kam es vor einigen Jahrzehnten dazu, dass Ferien auf Mallorca derart beliebt wurden? Einer der grossen Vorteile der Insel war und ist die Nähe zu Mitteleuropa. In gut zwei Stunden erreicht man Mallorca bequem von Deutschland und der Schweiz aus. Auch heute lässt sich feststellen, dass die Urlauberzahlen auf Mallorca nach wie vor steigen. Mittlerweile besuchen jedes Jahr gut 10 Millionen Urlauber Mallorca, um hier ihre Ferien zu verbringen. Am beliebtesten ist die Insel bei den Deutschen und den Briten. Sie stellen zusammen gut 57 Prozent aller Besucher der Insel. Jedes Jahr reisen gut knapp 4 Millionen Deutsche und 2.3 Millionen Briten nach Mallorca. Doch auch bei den Spaniern selber ist Mallorca als Urlaubsregion sehr beliebt. Im Jahr 2007 besuchten gut 2.14 Millionen Spanier die Insel. Auch bei Schweizer Urlauber steht die Sonneninsel hoch im Kurs. Aus der Schweiz reisen jedes Jahr gut 230’000 Menschen nach Mallorca. Da erstaunt es kaum, dass der Flughafen in Palma zu den grössten Flughafen von Spanien zählt. Trotzdem sind die Zahlen beeindruckend. Der Flughafen Son Sant Joan fertigt etwa gleich viele Passagiere wie der Flughafen in Barcelona ab und liegt damit an zweiter Stelle, direkt hinter Madrid.

Mallorca verfügt über eine riesige Anzahl an Hotels und Ferienanlagen. Ausserdem gibt es diverse Private welche Wohnungen und andere Schlafmöglichkeiten anbieten. Offiziell gibt es auf Mallorca etwa 1600 Hotels, welche zusammen über gut 286’000 Hotelbetten verfügen. Hinzukommen dürften etwa 100’000 Hotelbetten welche den Behörden nicht gemeldet wurden. Zumindest gehen inoffizielle Schätzungen davon aus.

Sehenswürdigkeiten auf Mallorca

Zu sehen gibt es auf der Baleareninsel viel. Und immer mehr Anbieter buhlen um die Gunst der Urlauber. Mit der steigenden Anzahl an Besuchern, stiegen auch die Organisatoren von Tagesausflügen und Rundreisen. Wir empfehlen ihnen aber die Sehenswürdigkeiten von Mallorca auf eigene Faust zu erkunden. Mit einem preiswerten Mietwagen sind sie mobil und können sich ihre Lieblingsroute bequem selber zusammenstellen. Im Internet und in guten Reiseführern finden sie genügend Informationen zu den Sehenswürdigkeiten und die Anfahrt ist dank den guten Navigationssystemen heute auch kein Problem mehr. Welche Sehenswürdigkeiten auf Mallorca sollten sie auf keinen Fall verpassen? Unbedingt anschauen sollten sie sich die Altstadt von Palma de Mallorca mit der Kathedrale La Seu sowie dem über der Stadt liegenden Castell de Bellver. Unternehmen sie eine Fahrt in die gebirgige Küstenregion im Westen der Insel. Weitere Top-Sehenswürdigkeiten sind das Cap Formentor, die Tropfsteinhöhle Coves del Drac in der Nähe von Portocristo oder der Naturstrand Es Trenc.

Mallorca gehört zu den am meist besuchten Inseln im Mittelmeer. Bei genauerer Betrachtung erstaunt dies kaum, hat Mallorca für den Urlauber auch wirklich viel zu bieten.

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Wer seinen Mallorca Urlaub nur im Hotel verbringt und dieses nur für den kurzen Weg zum Strand verlässt, der verpasst einiges. Die Insel hat sehr viel zu bieten. Eine grosse Anzahl an Ausflugsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten warten auf Mallorca um entdeckt zu werden. Die Sehenswürdigkeiten auf Mallorca sind sehr vielfältig. Es gibt geschichtlich interessante Bauwerke, Naturhighlights und kulturelle Ausflugsmöglichkeiten. Wir haben für sie unsere Top Sehenswürdigkeiten auf der Insel Mallorca zusammengestellt und stellen diese ihnen kurz vor.

Mallorca Sehenswürdigkeiten

Cap de Formentor auf Mallorca

Cap de Formentor

Im Norden von Mallorca, genauer im Nordosten liegt das Cap de Formentor. Von Port de Pollença aus schlängelt sich der Weg gut 20 Kilometer weit. Immer wieder gibt es die Möglichkeit anzuhalten und einen spektakulären Ausblick über die Küste zu geniessen.  An klaren Tagen kann man eine traumhafte Weitsicht geniessen und erkennt am Horizont die Schwesterinsel Menorca.

Drachenhöhle - eine der Sehenswürdigkeiten auf Mallorca

Drachenhöhlen

Eine weitere Natur-Sehenswürdigkeit auf Mallorca sind die Drachenhöhlen. Diese liegen an der Ostküste von Mallorca nahe dem Ort Portocristo. Die Karsthöhlen werden auch Cuevas del Drach oder Coves del Drac genannt. Die Inselbewohner fanden in diesen Höhlen jeweils Schutz vor Piratenangriffen. Die Höhlen selber sind farbig beleuchtet und gut begehbar. Musik rundet die schöne Atmosphäre ab. Im Innern gibt es einen kleinen See.

Inselhauptstadt Palma de Mallorca

Palma de Mallorca

Die Inselhauptstadt verfügt über eine lange Geschichte. Die offizielle Gründung geht auf das Jahr 123 v.Chr. zurück. Nach dem Untergang der Stadt im römischen Reich waren es die Mauren, welche nach der Eroberung 903 n.Chr. die Stadt wieder aufbauten. Wahrzeichen der Stadt ist zweifellos die Kathedrale La Seu. Doch auch ein Spaziergang durch die Altstadt mit seinen vielen kleinen Parkanlagen lohnt sich.

Castell de Bellver

Castell de Bellver

Der Name verspricht nicht zu viel. Vom Castell de Bellver aus hat man in der Tat einen sehr schönen Ausblick über Palma de Mallorca und die Küstengegend. Die Burganlage liegt nur einige Minuten vom Stadtzentrum von Palma de Mallorca entfernt und kann bequem mit dem Bus erreicht werden. Im Innern der Anlage befindet sich ein Stadtmuseum.

Sehenswürdigkeit in der Stadt

Kathedrale von Palma (La Seu)

Wer sich Mallorca mit dem Schiff nähert wird die Kathedrale schon von weitem sehen. Stolz trohnt das beeindruckende Bauwerk über dem Hafen der Inselhauptstadt. Ihr Bau wurde unter König Jaume I. im Jahr 1230 begonnen und dauerte 360 Jahre. Die markante Aussenfassade wurde gar erst 1852 in Angriff genommen. La Seu bringt es auf eine Länge von 109 Metern. Die Hauptattraktion von Palma kann jeden Tag besichtigt werden.

Traumhafter Strand

Strand Es Trenc

Türkisblau schimmert das Wasser im Sonnenlicht. Der feine Sand erinnert an mehr an einen Traumstrand in der Karibik als ans Mittelmeer. Kleine Dünen prägen das Gebiet hinter dem Strandabschnitt. Weit und breit ist kein grosser Hotelbunker zu sehen. Das Naturschutzgebiet beim Traumstrand Es Trenc gehört zu den schönsten auf Mallorca. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

Aussicht über Mallorca

Sant Salvador

Mit seiner Höhe von 509 Meter mag der Sant Salvador den Mitteleuropäer kaum beeindrucken. Wohl aber mit seiner Aussicht, schliesslich ist die Gegend rund um den Berg nur einige wenige Meter über Meer gelegen. So erstaunt es kaum, dass man vom Gipfel des Sant Salvadors aus einen traumhaften Ausblick geniesst. Dort gibt es ausserdem ein kleines Hotel. Alternativ kann im Klosterstübchen ein kleiner Snack eingenommen werden. Alleine für den tollen Ausblick lohnt es sich den etwas mühsame Weg in Angriff zu nehmen.